Morgen wird ein langer Tag

Nach einiger Vorbereitung heisst es morgen: „Auf nach Däemark!“.
Eine Woche lang wohnen wir, das heisst die Eltern meines Schatzis, ihre Großeltern und wir beide, in einem Ferienhaus ganz nah an der däischen Nordseeküste. Ich bin wirklich gespannt wie ein Flitzebogen!

Es heisst frü aufstehen, denn 900 km Fahrstrecke müssen früzeitig in Angriff genommen werden. Und da man in Däemark ja nur 80 km/h bzw. 110 km/h auf Landstraße und Autobahn fahren darf, zieht sich die Fahrt dann noch etwas läger hin :) …

Der Polo ist frisch gewaschen und gewachst, Öl ist ausreichend vorhanden (siehe Eintrag zum Urlaub in der Senftenberger Seenplatte) und die Karten liegen bereit. Da sollte nichts mehr schief gehen. Auf der Autobahn können wir locker mit 160 km/h hinter unserem „Leitfahrzeug“ (BMW 525d, 177 PS) hinterher fahren. Gegen eine etwas stärkere Motorisierung hätte ich in dieser Situation auch nichts einzuwenden. Aber wer braucht im Normalfall denn einen 1.9l Diesel für den 9 km-Weg zur Arbeit? Eben!
Es passt schon alles, hoffen wir, unterwegs passiert nichts Ungewöhnliches.

Vorbereitung ist eben (fast) alles.

Lange nicht gesehen

Nachher mache ich mich auf den Weg zu einem guten Freund aus Bundeswehr-Zeiten.
Er ist im Gegensatz zu mir noch läger im Dienst geblieben und inzwischen StUffz (=“Stabsunteroffizier“, nur so als Anmerkung für alle Nicht-Bundis).
Da im linken Hinterreifen meines Passis ein Nagel steckt, gibt mir mein Schatz ihren Polo zum gepflegten Dahindieseln. Endlich mal weniger als 7,5l/100km verbrauchen… schön, aber selten :) .
Zwei neue Pneus sind schon bestellt, es geht ja nicht anders. 170EUR sind aber eine Menge Geld, wenn man Student ist. Was soll`s?